Krankenfahrten – ein individuelles Verfahren bei der Abrechnung

Foto Krankenfahrt

Krankenfahrten sind Fahrten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln, privaten Kraftfahrzeugen, Mietwagen (z. B. auch Wagen mit behindertengerechter Einrichtung zur Beförderung von Rollstuhlfahrern) oder Taxen durchgeführt werden.

Krankenfahrten sind Leistungen, deren Abrechnung mit CLEO vereinfacht werden. Für die Abrechnung der Krankenfahrten liegen zwei unterschiedliche Verfahren zugrunde. Diese werden individuell für Ihren Kreis, Region und der Stadt festgelegt. Es wird zwischen Besetzt-Kilometer und den gefahrenen Kilometern unterschieden. Diese beiden Abrechnungswege werden wir kurz erläutern:


Krankenfahrten – Besetzt-Kilometer
Hier ist es so simpel wie es klingt. Die zu berechnende Fahrtstrecke beginnt an der Stelle, wo der Fahrgast aufgenommen wird und endet beim Endziel (Arzt, Krankenhaus, etc.) Anfahrten oder Wartezeiten gehören nicht in die Abrechnung. Der entsprechend höhere Kilometersatz der besetzt gefahrenen Kilometer gilt hier sowohl für die Hinfahrt als auch für die Rückfahrt.


Krankenfahrten – Gefahrene Kilometer (Bundesland abhängig )
Hier gilt ein anderes Verfahren. Die Fahrstrecke beginnt ab dem Betriebssitz über den Kundenstandort und wird bis zum Zielort (Arzt, Krankenhaus, etc.) fortgeführt. Ebenso bei dem Rückweg der Krankenfahrten. Wichtig ist hier zu wissen, auch Wartezeiten können hier berechnet werden. Diese sind nicht zeitlich begrenzt und können sogar gegebenenfalls die Kosten einer zweiten Fahrt übersteigen. Lassen Sie sich die Wartezeit auf jeden Fall von Ihrem Fahrgast/Patient quittieren. Der Nachteil dieses Verfahrens ist, bei Terminen mit kurzer Behandlungsdauer wie z. B. Chemo- oder Strahlenfahrten, die also auch nur einer kurzen Wartezeit bedürfen, werden keine vier Fahrstrecken akzeptiert. Es kann also nur eine Zweiwegefahrt (Hin- und Rückfahrt) mit dem ermäßigten, für gefahrene Kilometer geltenden Kilometersatz zuzüglich der Wartezeit abgerechnet werden.


Für beide Fälle gilt: Es wird nicht die tatsächlich gefahrene Strecke der Krankenfahrten abgerechnet, sondern immer die ökonomisch kürzeste Strecke (gestützt auf übliche Routenplaner wie z. B. googleMaps). Sollten in Einzelfällen andere Routen sinnvoller oder durch bauliche Maßnahmen erforderlich sein, sollte im Voraus Kontakt zur zuständigen Krankenkasse gesucht werden.

Smartphone im Auto: Fluch und Segen zugleich

Über die Vorteile und Risiken des Handys für Taxifahrer

Ein Leben ohne Smartphone – das können sich viele Menschen gar nicht mehr vorstellen. Das gilt auch für Taxifahrer. Denn das Handy vertreibt die Wartezeiten und erleichtert die Arbeit: von der Navigation über Fahrtenvermittlung bis hin zur Abrechnung. Aber Vorsicht: Wer während der Fahrt mit dem Handy am Ohr erwischt wird, muss zahlen!

Sie haben Ihren Fahrgast eben zur Dialyse gebracht und jetzt eine halbe Stunde Zeit, bis Sie ihn wieder nach Hause fahren müssen? Eine gute Gelegenheit für einen ausführlichen Blick aufs Handy: Verkehr und Wetter checken, ein paar Nachrichten an Freunde verschicken und ein Video anschauen.

Smartphone hilft bei Navigation, Fahrtenvermittlung und Abrechnung

Das Smartphone ist aber nicht nur Zeitvertreib, sondern erleichtert Taxifahrern auch die Arbeit: Das kleine Ding hilft beim Navigieren, bei der Vermittlung von Fahrten und sogar bei der Abrechnung. Mit mobilen Lösungen wie CLEO lässt sich die Abrechnung von Krankenfahrten zum Beispiel blitzschnell erledigen – ein Foto der Verordnung machen, absenden und fertig.

Handy am Steuer wird teuer

Aber das Handy am Steuer birgt auch Risiken. Während des Fahrens zu telefonieren oder eine Navigations-App zu bedienen, lenkt vom Verkehr ab. Es macht nicht nur einen schlechten Eindruck auf Ihre Fahrgäste, sondern kann auch teuer werden: Wer während der Fahrt mit dem Handy am Ohr erwischt wird, muss ein Bußgeld zahlen: Und zwar 100 Euro. Dazu kommt ein Punkt in Flensburg.

Wer das Handy am Steuer nutzt und dabei jemanden gefährdet, muss sogar 150 Euro berappen. Kommt es beim Fahren mit Handy zur Sachbeschädigung, werden 200 Euro Bußgeld fällig. Dazu kommen jeweils das einmonatige Fahrverbot und die beiden Punkte in Flensburg.

Es ist übrigens auch verboten, eine Navigations-App während der Fahrt zu bedienen. Das gilt auch, wenn das Smartphone in einer Halterung an der Windschutzscheibe steckt. Nicht verboten ist es, das Smartphone nur in der Hand zu halten. Die Strafe wird erst fällig, wenn man das Handy während der Fahrt benutzt.

Freisprecheinrichtung erlaubt

Es gibt jedoch einige Ausnahmen: Wenn der Wagen steht und der Motor ganz ausgeschaltet ist, darf der Fahrer das Handy bedienen. Aber Achtung: Wer an einer roten Ampel wartet, darf das Handy nicht nutzen. Das gilt auch, wenn sich der Motor mit der Start-Stopp-Automatik abgeschaltet hat! Wer während der Fahrt telefonieren möchte, muss eine Freisprechanlage nutzen. Diese lässt sich per Knopfdruck bedienen. Der Vorteil: Mit einer Freisprechanlage im Auto kann sich der Fahrer weiterhin auf die Fahrbahn konzentrieren. Diese Art des Telefonierens ist deshalb erlaubt – und hinterlässt auch bei Ihren Fahrgästen einen besseren Eindruck.